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Samstag, 28 Dezember 2019 16:08

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel

 

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Kulturland Uecker-Randow verbindet 

Wir freuen uns ungemein, dass wir nun für die nächsten 4 Jahre den Transformationsprozess für die Region Uecker-Randow federführend begleiten können. 

Damit können wir die auf vielen Ebenen bereits laufende Arbeit für und mit der Region deutlich erweitern. Dem Förderentscheid für „Kulturland Uecker-Randow verbindet“ gingen mehrere Jahre Vorbereitungszeit und sehr intensive Netzwerkarbeit voraus. In der Entwicklungsphase „Gemeinschaft stiften“ war eine Vielzahl von Personen beteiligt, ohne deren Engagement dieser schöne Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Allen sei auch auf diesem Wege herzlichst gedankt.

Besonderer Dank gilt dem Landkreis Vorpommern-Greifswald, ohne dessen Engagement auf allen Ebenen – politisch, administrativ, finanziell – unsere erfolgreiche Bewerbung nicht möglich gewesen wäre.

TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel ist eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, die vom demografischen Wandel besonders betroffene ländliche Regionen in den Blick nimmt. Dabei sollen kulturelle Einrichtungen einen Transformationsprozess unter Nutzung der Potentiale von Kunst und Kultur initiieren. Jedes Flächenbundesland, welches bisher noch nicht an TRAFO 1 beteiligt ist, konnte zwei Vorschläge für betroffene Regionen einbringen.

trafo2 web9 Bundesländer mit 18 Modellregionen traten in den zum 31. Juli 2019 endenden Bewerbungsprozess ein. Eine Jury wählte dann die Regionen zur Förderung aus, die das beste Transformationskonzept vorweisen konnten.
Schließlich bekam am 9. Dezember 2019 vom Stiftungsrat der Kulturstiftung des Bundes unser Projekt „Kulturland Uecker-Randow verbindet“ den Zuschlag für eine Förderung der Umsetzungsphase in den nächsten vier Jahren. 

In Mecklenburg-Vorpommern erhielt außerdem auch das Kulturhaus Mestlin die Förderung. Damit ist Mecklenburg-Vorpommern das einzige Bundesland, das mit zwei TRAFO-Projekten aufwarten kann. Eine Chance ohnegleichen.

Auf dem Foto (nicht in Reihenfolge): Sandra Nachtweih, Dag Senßfelder, Josef Schnellhammer , Bianka Schwibbe, Andreas Schubert, Stefan Müller Peter Fischer, Gerd Hamm, Detlef Ebert, Götz Lehmann, Kerstin Gerhardt, Gudrun Riedel, Antje Zibell, Dietger Wille, Matthias Gienke, Prof. Hartmut Hornung, Susanne Völlm, Katharina Husemann, Karin Peter, Paula Süring. 

Personen, die nicht auf dem Bild sind (alphabetisch): Kim Archipova, Ursula Maria Berzborn, Sophie Dähnert, Patrick Dahlemann, Annett Freier, Ute Gallmeister, Jolanta Grenke, Andrea Gronwald, Anna Hankel, Peter van Heesen, Heike Hirsch, Anke Holstein, Angelika Janz, Anneli Ketterer, Tobias Keye, Marlene Klinger, Julia Knaust, Stefanie Kracht, Frauke Lietz, Julius Mauersberger, Bartel Meyer, Susan Mirasch, Max Matheis, Getrud Ohse, Edward Orlowski, Ewa Poddig, Mathias Rautenberg, Gudrun Riedel, Bernhard Riedel, Magdalena Reichardt, Falko Reichardt, Anja Seegert, Michael Sack, Bernd Schubert , Katerina Schumacher, Katrin Starke, Ulrich Vetter, Roland Wenk, Nils Wollschläger, Annett Zahn, Marion Zimmermann.

Und es werden immer mehr - sollten wir Mitspielerinnen oder Partner vergessen haben, bitten wir um Entschuldigung.

Dank gilt weiterhin den finanziell Beteiligten, deren Kofinanzierung das Projekt auf sichere Beine gestellt haben: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern,
(Vertreten durch Ministerin Bettina Martin und das Referat für kulturelle Grundsatzangelegenheiten, Referatsleiterin Katerina Schumacher, Mitarbeiter*in: Sophie Dähnert, Mathias Rautenberg)
Landkreis Vorpommern-Greifswald,
(Vertreten durch Landrat Michael Sack, Beigeordneter und 2. Stellevertretender Landrat Dietger Wille, Kulturamt: Frau Karin Peter und Anja Seegert)
Vorpommern-Fonds,
(Vertreten durch Staatssekretär Patrick Dahlemann und Stellvertreter Bernd Schubert)
Ostdeutsche Sparkassenstiftung und Sparkasse Uecker Randow,
(Vertreten durch Friedrich-Wilhelm von Rauch, Geschäftsführer OSV, Annett Zahn, Vorstandsvorsitzende SPK UER, Susan Mirasch, Stiftung SPK UER.)

Fotos © vanheesen / schloss bröllin e.V.


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Das Projekt "Kulturland Uecker-Randow verbindet" wird gefördert in
TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.


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Pressemitteilung 

Mit TRAFO hat die Kulturstiftung des Bundes ein Programm initiiert, das ländliche Regionen in ganz Deutschland dabei unterstützt, ihre Kulturinstitutionen für neue Aufgaben zu öffnen. Das Programm will zudem dazu beitragen, die Bedeutung der Kultur vor Ort in der öffentlichen Wahrnehmung und die kulturpolitischen Strukturen in den Kommunen und Landkreisen dauerhaft zu stärken.
TRAFO fördert langfristige Veränderungsprozesse öffentlicher Kultureinrichtungen, die auf eine gesellschaftliche Herausforderung in ihrer Region reagieren und ein neues Selbstverständnis ihrer Aufgaben entwickeln möchten. Die beteiligten Museen, Theater, Büchereien, Musikschulen, Literaturhäuser und Kulturzentren werden so zu kulturellen Ankern ihrer Region und zu zeitgemäßen Kultur- und Begegnungsorten.
Von 2015 bis 2020 unterstützt TRAFO die Regionen Oderbruch, Saarpfalz, Schwäbische Alb und Südniedersachsen bei der Weiterentwicklung ihrer kulturellen Infrastruktur. In einer zweiten Phase werden von 2020 bis 2023 sieben weitere Regionen gefördert: der Vogelsbergkreis (Hessen), die Regionen Uecker-Randow (Mecklenburg-Vorpommern), Mestlin (Mecklenburg-Vorpommern), Kusel (Rheinland-Pfalz), Köthen (Sachsen-Anhalt), und Rendsburg-Eckernförde (Schleswig-Holstein) sowie das Altenburger Land (Thüringen). Diese sieben gehören zu deutschlandweit 18 Regionen, die TRAFO 2018 und 2019 bei der Entwicklung von Transformationsvorhaben beriet und förderte.
Die Kulturstiftung des Bundes stellt für das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ insgesamt Mittel in Höhe von 26,6 Mio. Euro bereit. Vonseiten der Ministerien, Landkreise und Kommunen erhalten die beteiligten Regionen eine Kofinanzierung von mindestens 20 Prozent. Darüber hinaus stellen sie Personal der Kommunal- oder Kreisverwaltungen zur Mitarbeit in den TRAFO-Projekten frei.

https://www.trafo-programm.de

 

Last modified on Montag, 20 Januar 2020 09:49