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EGODOCUMENT 2019 | K-LI-P

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Portraits im Exil

Die Zusammenarbeit in der ersten Ausgabe von »EGODOCUMENT-Inszenierung der eigenen Existenz » 2016-17 mit dem internationalen Produktionszentrum Schloss Bröllin stellte eine erste Partnerschaft in Deutschland von COLLECTIF K-LI-P dar, die im Anschluss an einen Aufenthalt mit der Performance « EXTRANEA » in den Ufer-Studios in Berlin im Mai 2015 entstand.

Heute engagiert sich Schloss Bröllin erneut als Partner und nimmt einen Prozess des neue Projektes PORTRAITS IM EXIL in 2019 auf. In den Performances und Installationsarbeiten von COLLECTIF K-LI-P konfrontieren die Choreografin Christel Brink Przygodda und der bildende Künstler Philippe Veyrunes ihre eigenen Einflüsse und künstlerischen Ansätze. Der Begriff „Identität“ steht dabei im Zentrum der seit 2005 geführten Recherchen. Auf die Frage „Wer sind wir“ werden performative Prozesse entwickelt in denen unsere Konstruktion als Subjekt aktuell widergespiegelt wird.
Aus persönlichen, kulturellen und generationsbezogenen Elementen entstehen Porträts/Autoporträts und hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen. Unter Mitwirkung von jungen Geflüchteten in der deutsch-polnischen Grenzregion.

Residenz auf Schloss Bröllin: 08.- 12. Mai und  08. - 10. Juni 2019

10. Juni Performance und Installation | 16:00 Schloss Bröllin

Unter Mitwirkung von jungen Geflüchteten in der deutsch-polnischen Grenzregion Mecklenburg Vorpommern und in Berlin

Projekt gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben! Partnerschaften für Demokratie“ vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend.

Projektbeschreibung Portraits im Exil (PDF)
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Aus persönlichen, kulturellen und generationsbezogenen Elementen entstehen Porträts/Autoporträts und hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen.
Diese performativen Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte als auch kollektive Situationen der Reflektion, in denen unsere Prägungen und Erinnerungsfelder die Voraussetzungen für einen Dialog schaffen.

Dazu entwickelt COLLECTIF K-LI-P in Form von Ateliers einen singularen, partizipativen von Empathie getragenen, ergebnisoffenen Ansatz. Die Frage "Wer sind wir?" findet hier in körperlichem und sprachlichen Ausdruck eine künstlerische Antwort, sowohl individuell als auch kollektiv, in einem Erfahrungsaustauschs mit nicht professionellen sowohl als auch professionellen Teilnehmern.

Bei dieser ganzheitlichen Bewusstmachung des eigenen Ichs, gleich einer Reise zu sich selbst in einem geschützten Raum, platziert sich das Individuum gegenüber den Anderen, gegenüber dem Anderen und gegenüber denjenigen, die sein Leben gekreuzt haben: seinen Vorfahren und seinen Zeitgenossen.
Mehrtägige Ateliers mit Laien einerseits und Residenzzeiten mit professionellen Tänzer/innen andererseits werden mit kulturellen Strukturen wie Produktionszentren, Theatern, Vereinen, Jugendzentren und Schulen durchgeführt.

Der Aufbau von choreographischen Partituren, quasi persönlichen Bewegungsmelodien, die Entwicklung von Videoelementen, die Recherche und Aufzeichnung von Texten und Interviews sowie eine Arbeit zur Entwicklung von einem Sounduniversum bilden den Inhalt der kreativen Arbeit. Eine öffentliche Inszenierung mit den erstellten Elementen in Form einer Performance (Tanz und Bewegung) und ein Rauminstallationsmodul (Video, Ton und Text) schließen die jeweiligen Prozesse lebendig ab und verleihen den Teilnehmer/innen Öffentlichkeit.
So entsteht aus den in den Residenzzeiten oder im Atelier geschaffenen Portraits/Autoportraits ein bewegliches Archiv von Dokumenten mit einer Vielstimmigkeit und Vielfalt von Perspektiven, die immer wieder neu in einen fast meditativen Dialog überführt werden kann. So sind an vielerlei Orten in flexibler Form immer wieder neue Erfahrungsräume gestaltbar, die vielschichtige Einsichten und Transformationen auf allen Ebenen ermöglichen.

In dem Projekt „EGODOCUMENT - Inszenierung der eigenen Existenz“ 2016/2017 arbeitete COLLECTIF K-L-I-P in dieser Form erstmals mit geflüchteten Teilnehmern, sowohl mit Laien als auch mit professionellen Künstlern und bot somit Raum für die eigene als auch die Auseinandersetzung des Publikums mit individuellen Erfahrungen von Flucht und Migration. Diese Produktion wurde als ein französisch –deutsches Projekt durchgeführt und von den Partnerstrukturen Espace Paul Jargot in Frankreich und dem internationalen Produktionszentrum Schloss Bröllin getragen, unterstützt von Institut Français und der Stadt Grenoble, dem Landkreis Isère und der Spedidam. In Deutschland wurde das Projekt in seiner Berliner Fassung im K-Salon in Berlin-Kreuzberg vom Büro für Tanz und Theater in Berlin unterstützt.

« Ego Documents” ist das übergeordnete Konzept (Gattungskonzept), das jegliche Art von persöhnlichem, autobiografischem Zeugnis bezeichnet. Die Autobiografie ist mehr als ein Selbstporträt. Sie beinhaltet eine retrospektive Sichtweise und setzt die Suche nach der individuellen Identitaẗ , wie es ein narrativer oder dokumentarischer Prozess tun würde, in Szene. «
Kathleen Bühler Kunstmuseum Bern 2009

Partenariate : schloss bröllin e.V., Ufer_Studio Berlin, Fenster zum Osten-shibak sharqi gGmbH

Open Stage Bröllin

 

Musik & Mehr

Jeden ersten Freitag im Monat bietet das Open Stage Bröllin die Bühne für einen spontanen Auftritt.

Wer Lust hat, Musik zu machen oder anderweitig kreativ zu werden, ist herzlich willkommen.

Auch Freunde, Nachbarn, Live-Musik-Fans und Kulturbegeisterte sind eingeladen.

Immer 20:00-22:00 in der Bar des Vereins.

Save the date:

04. Mai

01. Juni

06. Juli

03. August

07. September

05. Oktober

02. November

Fragen werden von Marcin beantwortet: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Nach Bröllin!

Projekte 2018

Komplimente
Die Idee des Projekts „Komplimente“ entstand im Herbst 2017. Die Abende auf Schloss Bröllin wurden immer dunkler und die Nachrichten immer düsterer. Fake News, Hasskommentare, rassistische Ansprachen, Unterstellungen und Behauptungen ohne Beweise auf den Bildschirmen, im Netz. Da wollten wir nicht untätig sein! Wenn alle aufeinander einhacken, kein Vertrauen mehr existiert, dann kann man den Laden auch dicht machen. Weiterlesen

Das Komplimente - Team: Projektleitung, Idee, Texte: Bartel Meyer – Interview, Workshops, Dramaturgie: Peter Porwitzki, Marcin Zabielski – Medienkonzept, Redaktion, Pressearbeit: Sibylle Trost – Fotos: Peter Van Heesen – Grafik: Nathalie Sensevy, Sebastian Vaas, App-Programmierung: Max Mitschke
Ein Projekt des schloss bröllin e.V., gefördert durch den Fonds Soziokultur e.V., das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Vorpommern-Greifswald.

The WORRIERS
Ein Kooperationsprojekt von Anna Weißenfels und Tom Timmerhoff mit schloss bröllin e.V., in Zusammenarbeit mit dem Teatr Brama. „the WORRIERS“, einer Gruppe bestehend aus KünstlerInnen, Projektentwickler, SpieleentwicklerIn und weiteren Fachleuten, die gemeinsam ein Spiel entwickeln, bei dem es um kollektive Überlebensstrategien geht. Es verbindet Performance, Survivaltraining und Gesellschaftsspiel, ist aufgebaut wie ein Computerspiel und findet statt im realen Leben auf dem Gelände von Schloss Bröllin statt. Weiterlesen
Gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern, den Landkreis Vorpommern-Greifswald, Fonds Soziokultur und durch die Pomerania e.V. aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Fonds für kleine Projekte Interreg V A Mecklenburg-Vorpommern / Brandenburg / Polen in der Euroregion Pomerania)

Projekte 2017

beSMART - Eigene Videos mit dem Smartphone drehen!
Der Alltag bietet jede Menge Stoff fur eine gute Story. Alltagsrituale, Familientraditionen, Arbeitsweisen, gesellschaftliche Gepflogenheiten, persönliche Hobbys, aber auch aktuelle Themen lassen sich einfach und spannend in Bildsprache erzählen. Die Regeln: 2 Minuten - ohne Worte - mit Respekt
BLOG    VIDEOS

Ästhetik & Nachhaltigkeit
Die Ä&N-Gründungsgruppe um Simone Labs, Frauke Lietz und Marion Richter startete 2012 mit dem Ziel, diese Ausstellung in Mecklenburg-Vorpommern zu präsentieren und im Rahmen eines Workshop-Programms die Diskussion um die Thematik zu befördern. Das Interesse und der Zuspruch waren und sind groß, so dass sich in den vergangenen zwei Jahren die Aktivitäten ausgeweitet und neue Partnerschaften bildeten.
BLOG

25. Jubiläum - ein Vierteljahrhundert ganz normaler Wahnsinn
Während der 10-tägigen Residenz bereiten über 50 KünstlerInnen die Veranstaltung vor. Der Jahrmarkt wird aufgebaut, das Backstage eingerichtet, die Spielorte vorbereitet, Requisiten gebaut, Licht gesetzt - in allen Studios und sämtlichen Räumen wird geprobt, geprobt, geprobt.
Der Ablauf für das Wochenende stellt sich in den nächsten Tagen raus, daher wird das genaue Programm erst kurz vor dem Fest online veröffentlicht.
Weitere Infos zur Geburtstagsfeier:  25 jahre

Geschichte – Identität – Perspektive  Landleben in Mecklenburg-Vorpommern
Welche Entwicklungen hat der ländliche Raum  durchlebt, welche innovativen Lösungen sind hier entstanden, welche regionalen Effekte kamen dabei zum Tragen? Wie haben diese Prozesse die Zivilgesellschaft, das Gemeinwesen im ländlichen Raum geprägt?
Zwischen der Wiederentdeckung alter/traditioneller Ressourcen und der Anwendung moderner Technologien und globaler Vernetzung, setzen wir auf eine Wiederentdeckung und Neuerfindung des ländlichen Raumes.
Weitere Infos zu:  Geschichte – Identität – Perspektive

¡celebration! LAB Tanztheater
Ein offener Kreationsprozess, der Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Teilnehmenden aus dem Süden, Osten und Norden Europas erforscht.  Wie hat es uns erwischt? Wohin hat es uns geführt? Haben wir das ganze Erbe in seiner wahren Dimension erfasst oder nur einen Teil erhascht? Haben wir wirklich den Inhalt assimiliert oder nur die Form? Weitere Infos zu ¡celebration! LAB Tanztheater

START, das Fortbildungs- und Stipendienprogramm für aufstrebende Kulturmanager in Griechenland brachte dem Verein die athener Künstlerin und Kulturmanagerin Vassia Valkanioti, die in diesem Rahmen auf Schloss Bröllin an ihrem Projekt "Flying Duets" arbeitete.
Weitere Infos zu START - create cultural change

 

START

 

 

Vassia Valkanioti,

eine griechische Künstlerin und Kulturmanagerin aus Athen, ist auf Schloss Bröllin angekommen.

Im Rahmen von START wird sie hier an Ihrem Projekt "Flying Duets" (working title) arbeiten.

START ist ein Fortbildungs- und Stipendienprogramm für aufstrebende Kulturmanager in Griechenland von der Robert Bosch Stiftung.Das in Kooperation mit dem Goethe-Institut Thessaloniki und der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. durchgeführt wird, unterstützt durch die John S. Latsis Public Benefit Foundation und die Bodossaki Foundation.

 

Vassia Valkanioti, a Greek artist and cultural manager from Athens,

has arrived at Bröllin Castle.

As part of START, she will be working on your project "Flying Duets" (working title).

Supported by “START – Create Cultural Change”, a program of the Robert Bosch Stiftung, conducted in cooperation with the Goethe-Institut Thessaloniki and the German Association of Sociocultural Centers, supported by the John S. Latsis Public Benefit Foundation and the Bodossaki Foundation.