Burkhard Körner, Rika Weniger, Noah Voelker
"Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche?"
Theater-Performance (Niederlande / Deutschland)

RESIDENZ: 24.08-07.09.2020  PRÄSENTATION:06.09.2020 17:00 Uhr

Vor zwei Jahren kamen sie zusammen, um die ostdeutsche Identität zu ergründen: Noah Voelker, Theatermacher (*1990, USA), Rika Weniger, Schauspielerin (*1981, DDR) und Burkhard Körner, Choreograf (*1983, DDR). Jetzt sind sie dabei einen Theaterabend zu entwickeln.

Sie werden darin weder über die Stasi noch die Treuhand sprechen. Stattdessen erzählen sie ihre eigene(n) Geschichte(n), um sich dem Phänomen “Ostdeutschland” anzunähern und dabei verschiedene Generationen zusammen zu bringen. Ohne Zynismus und inklusive Selbstzweifel suchen sie ihren Platz innerhalb der ostdeutschen Erzählung.

Rika, Noah und Burkhard begeben sich damit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit fast vergessenen Erinnerungen, Geschichten, Liedern und Körpern aus Ostdeutschland vor und nach 1990. Sie fragen: Warum lässt mich meine Herkunft nicht in Ruhe? Gehöre ich hier (noch) hin? Wie tief bin ich mit den Geschichten und Orten meiner Kindheit verbunden? Welches Wissen verbirgt sich hinter meiner ostdeutschen Identität?

Wie macht man gute Kunst für Ostdeutsche? wird eine Abarbeitung an der Aufarbeitung in 30 Versuchen. Der Abend lädt damit zu einer neuen Auseinandersetzung mit individuell und kollektiv erlebten Brüchen und der eigenen Geschichte ein.


Showing Stückentwicklung:
So., 6.9.2020, 17.00 Uhr

Anmeldung bis 2.9.2020 per Mail an:
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