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Residenzprogramm 2019

Freitag, 25 Januar 2019 09:49 Published in K2 Sample Category

 

Bilderschlachten / Bataille d'Images

Ein Ballett zum Ende der Welt (2019) von MOUVOIR (D)INVENTASY TN 2573 2Unsere neue Produktion 2019 denkt über Gefräßigkeit nach. Was passiert, wenn die Frage nach den Verhältnismäßigkeiten, nach dem wie viel und wie wenig nicht mehr zu beantworten ist? Wenn wir in einem Referenzsystem von Bekanntem die Orientierung verlieren und das Schöpferische in Frage stellen? In Zusammenarbeit mit der Komponistin Brigitta Muntendorf, dem Asasello Quartett und dem renommierten französischen Orchester Les Siècles unter der Leitung von FX Roth und 8 Tänzer*innen entsteht ein Ballett zum Ende der Welt, ein ballet noir, das zügellos in unserer Kulturgeschichte wildert. Das Monumentale und Verschlingende als Sinnbild für Macht und Patriarchat wird künstlerisch mit dem Versuch anstelle des Resultats, mit dem stillen, leisen Widerständigen verflochten. Die Choreographin Stephanie Thiersch und die Komponistin Brigitta Muntendorf wollen mit „Bilderschlachten“ ein Nachdenken über den Zustand permanenter Überladung provozieren. Ausgangspunkt ist die exzellent komponierte Zitatenansammlung des Komponisten Bernd Alois Zimmermann „Musique pour le souper du roi Ubu“ von 1968, ein musikalischer Gefahrenraum der Maßlosigkeit, des Vulgären und der Machtanhäufung.
Künstlerische Leitung: Choreografie Stephanie Thiersch. Musikregie/Komposition: Brigitta Muntendorf. Les Siècles Orchester: Dirigent Benjamin Shwartz. Asasello Quartett: Rostislav Kozhevnikov (1. Violine), Barbara Streil (2. Violine), Teemu Myöhänen (Cello), Justyna Sliwa (Viola). Kostüm: Sita Messer. Kostümassistenz: João Lamego. Lichtdesign/ Technische Leitung: Begoña Garcia Navas Choreografie/Performance: Fabien Almakiewicz, Neus Barcons, Alexis‚ Maca’ Fernández, Julien Ferranti, Gyung Moo Kim, Alexandra Naudet, Camille Revol, Joel Suárez Gómez. Choreografische Assistenz: Marcela Ruíz Quintero. Outside Eye: Stawrula Panagiotaki, Fabrice Ramalignom.Ton: Maximilian Johannson. Fotografie: Martin Rottenkolber. Management: Tanja Baran, Béla Bisom. Produktionsleitung: Karolin Henze, Anna-Mareen Henke.Thanks to the artists of Inventasy 1 and Inventasy 2.
Eine Produktion von MOUVOIR/Stephanie Thiersch in Kooperation mit Brigitta Muntendorf, Asasello Quartett, Orchester Les Siècles.
Uraufführung 9. Mai 2019 Théâtre de Nîmes, Frankreich. Premiere Deutschland 22. Sept. 2019 Beethovenfest Bonn. 24. Sept. 2019 Aufführung im tanzhaus nrw Düsseldorf. www.mouvoir.de

In Koproduktion mit Théâtre de Nîmes, Beethovenfest Bonn, tanzhaus nrw Düsseldorf ensemblenetzwerk Freihandelszone. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, Kunststiftung NRW, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, RheinEnergieStiftung Kultur, Kulturamt der Stadt Köln.

RESIDENZ 03.-10.03 | Präsentation 09. März | 19:30

TRINKERPARK

On the road mit glanz&krawall ein Musiktheaterprojekt (D)

glänz & krawallDie Berliner Musiktheater-Truppe glanz&krawall betreibt mit einem schrottreifen Wohnwagen und einer Schar verbliebener Vagabunden Suchtprävention auf öffentlichen Plätzen. TRINKERPARK heißt ihre Roadshow, die staatliche Drogenpräventions-programme unter die Lupe nimmt und zur Schau stellt:Geht es dem Staat um die Gesundheit seiner Bevölkerung? Oder soll unter dem Label der Fürsorge lediglich ein volkswirtschaftlicher Schaden minimiert werden? Marielle Sterra , Dennis Depta und Kim Scharnitzky erarbeiten gemeinsam mit dem Electro-Musiker Arne Nitzsche, 3 jugendlichen Darsteller*innen, einem Schauspieler (50 +) und einer Sopranistin in eigens komponierten Songs, Sing-Alongs und klassischen Solo-Partien ein neues Mehrgenerationen-Musiktheaterstück im Geiste der Straßenmusik. Im gemeinsamen Probenprozess fragen wir uns: Leben wir tatsächlich in einer Kultur von Trinker*innen oder ist die Hochphase des Alkohols in Zeiten von Selbstoptimierung und Gesundheitswahn vorbei? Wem bringt unsere Abstinenz etwas und was passiert, wenn das „gesellschaftliche Schmiermittel“ verbannt wird? Und wie können wir die Droge "nutzen", ohne an ihr zugrunde zu gehen?  Im Zuge ihrer Residenz in Bröllin betreiben glanz&krawall mit einem kleinen Team Recherche und freuen sich auf immersive Praxiserfahrungen zusammen mit anderen Künstler*innengruppen und Interessierten.
Arne Nitzsche: Bass, Elektronik, Komposition. Phil Nemeth: Gesang, Gitarre/Piano, Komposition. Stelina Apostolopoulou: Gesang. Isabell Reisinger: Bühne/Kostüme. Ingolf Müller-Beck: Schauspiel. Marielle Sterra: Regie, Tasteninstrumente. Silvia Witte: Produktionsleitung. Leonie Arnhold: Theaterpädagogik. Dennis Depta: Dramaturgie, Gitarre, Produktion www.glanzundkrawall.com 

Premiere: 18. September 2019 MUSIKTHEATERTAGE WIEN
 
Weitere Vorstellungen: 19. September 2019 MUSIKTHEATERTAGE WIEN
25./26./26. September 2019 Theaterdiscounter / Vorplatz Ruine der Franziskaner Klosterkirche, Berlin-Mitte
Frühjahr 2020 Schaubühne Lindenfels, Leipzig (2 Vorstellungen) Sommer 2020 Kleist Forum Frankfurt Oder (3 Vorstellungen)

RESIDENZ 25.03.-07.04 | Präsentation 05. April | 19:00

Crossroads

Ein Schattentheaterprojekt von Mottili Theatre (D)

mottili pic e 21960er Jahre, Memphis (Tennesee), Mississippi-Delta. Ein junger Plantagen-arbeiter geht auf Wanderschaft und kehrt mit einer exzellenten Gitarrenspiel-technik zurück, die vorher noch nie jemand gehört hatte. Man sagt, er habe an einer Kreuzung in Clarksdale, Mississippi den Teufel getroffen. Er habe ihm seine Seele verkauft, um im Gegenzug in die Geheimnisse des Gitarrenspiels eingewiesen zu werden. 
Es ist die Geschichte des berühmten Gitarristen Robert Johnsons, die das Mottili Theater als Schattentheater inszeniert. Mit bewegten Projektionen von Licht und Schatten, Silhouttenschnitten, Soundcollagen und Live-gitarrenspiel wird eine traumhafte Bluesszene lebendig. www.mariedonath.net

Termine: 
06. Sept. 2019 Schattentheaterfestival COCOLORI
20:00 Figurentheater Grashüpfer theater-treptower-park.de

11 - 16 Nov. 2019 18th INTERNATIONAL BURSA KARAGÖZ, 
Puppet and Shadow Theater festival, Türkei  www.bkstv.org.tr

RESIDENZ 25.03.-07.04 | Präsentation 05. April | 19:00

JANUS

Eine Circus/Objekttheater - Produktion von Michael Zandl und Tom Henden (A)

Kolja Huneck 1 2

Ein Tisch, ein Stuhl, ein Schrank, kein Ausgang. Die Welt, in die dieser Mann geboren wurde, wirkt auf den ersten Blick sehr überschaubar. Es herrschen zwar offensichtlich etwas andere Gesetze hier, aber das weiß man nur, wenn man schon einmal woanders war. Er war noch nie woanders. Als er anfängt, seine Lebensrealität zu hinterfragen, scheint es bald so, als ob es neben Objekten, die zum Leben erwachen, und der kleinen nervigen Fliege, mit der er sich das Zimmer teilt, auch noch eine unsichtbare Macht gäbe, die ein perfides Spiel mit ihm spielt. Doch wer zum Schluss die Fäden in der Hand hält, überrascht sogar ihn selbst.
JANUS ist ein schräger, zirzensischer, magischer, humorvoller, kafkaesker Psychothriller, der vor allem eines beinhaltet: Hüte.
Spiel: Michael Zandl, Special FX: Tom Henden, Regie: Matthias Romir. Dauer ca. 50 Minuten.

www.michaelzandl.com

TERMINE: 29.5.2019 - Freudenhaus Lustenau (AUT)
1.6.2019 - 21. Freiburger Jonglierfestival (D)
18.6.2019 - Klovnbuf Festival Ljubljana (SLO)
26.-27.6.2019 - Kristallwerk Graz (AUT)
5.-15.9.2019 - Fringe Festival Amsterdam (NL)
28.9.2019 - Korzo Den Haag (NL)
Trailer ansehen.

Foto@Kolja Huneck

RESIDENZ 25.03.-07.04 | Präsentation 05. April | 19:00

VOICE

Eine neue Tanzperformance und Installation von Andrea Hackl Project (NL)

Screen Shot 2018 08 22 at 18.56.39Unsere Psychologie und unser Unterbewusstsein formen unsere Biologie und unseren Körper. Wenn man an all die Information berücksichtigt, die wir in uns tragen, dann stellt sich die Frage: In welchem Ausmaß ist unser Körper nicht unser eigener Körper?
 In Andrea Hackl's neuem Stück (Tanzaufführung und Installation), welches sie in Zusammenarbeit mit 2 weiteren  Tänzerinnen und einem Ton/Videokünstler erarbeitet, geht es um Geschichten und Erinnerungen, die in unserem Körper gespeichert werden und zum Ausdruck kommen, die unsere Identität beeinflussen und möglicher Weise mitbestimmen. Es geht um den Körper als Landschaft unserer Psychologie, um verschiedene Räume in unserem Körper, in denen verschiedene Emotionen, Gefühle und Erinnerungen stecken. Es geht um die individuellen, persönlichen als auch kollektiven Geschichten, die in unseren Zellen ihre Spuren hinterlassen, die Stimmen davon, die noch in uns zu hören sind. Es geht um die Bewegung als auch um einen Dialog, der zwischen Erinnerungen, Geschichten und Identität geschaffen wird. Es geht um die Möglichkeit von Veränderung und Transformation durch den Körper. Es geht um die Poesie und Stärke, die in dieser Reise liegt.  Zu welchem Ausmaß ist unser Körper nicht unser eigener Körper?  Während ihres Aufenthalts plant Andrea Hackl öffentliche Workshops zu veranstalten und die Resultate dieser Workshops ebenfalls in das Stück und die Installation einzubinden. www.andreahackl.com

Residenz 27.04.-20.05 | Präsentation 19. Mai | 17:30

 

META

Eine Tanzperformance von Annelie Andre (D)

Annelie AndreEine Wand ist eine Grenze - in uns und außerhalb. Wände können abschotten, sie können trennen oder neue Räume eröffnen. Wände können dekonstruiert oder durchschritten werden, sie können Halt und Stabilität bedeuten. Ein Zuhause? Ein Gefängnis? Muss Isolation und Rückzug gleich Einsamkeit bedeuten oder kann dadurch ein Raum für Entfaltung ermöglicht werden? Bedeutet es vielleicht sogar eine radikale Form der Emanzipation? Und was bedeuten diese Fragen heute, in einer technologisierten, vernetzten Gesellschaft?  META ist eine Solo-Performance, der das Werk "Die Wand" (1963) von Marlen Haushofer als Inspirationsquelle zugrunde liegt.  Mit Tanz, Stimme und Sound wird ein Raum kreiert, der den Fokus auf die Suche nach dem Ursprünglichen legt und so (Ver)-Wandlung möglich macht.
Facebook@annelieandre
Premiere 29.06. Acker Stadt Palast Berlin | 30.06. Vorführung

RESIDENZ 06.-20.05 | Präsentation 19. Mai | 17:30

 

Say my name, say my name

Eine Tanzperformance von Olivia Hyunsin Kim/ddanddarakim (KR, D) 

say my name 2Künstliche Intelligenz (KI), Apples Siri, Amazons Alexa oder Microsofts Cortada werden mehr und mehr Bestandteil unseres Alltags. Sie haben als unsere neuen Sekretär*innen und Haushilfen einen festen Platz in unserer Hosentasche, in unserem Haushalt und an unserem Arbeitsplatz gefunden. Beim Wakeword „Hey Siri“ entgegnet uns stets eine freundliche weibliche Stimme mit „Wie kann ich helfen?“. Als Donna Haraway 1984 ihr berühmtes Essay „A Cyborg Manifesto“ veröffentlichte, hofften die intersektionalen Feminist*innen, dass Cyborgs als hybride Wesen aus Organismus und Maschine ohne eindeutige Geschlechtszuordnung eine Zukunft ohne Identitätspolitiken verkörpern und damit als Modelle dienen könnten, um Sexismus oder Rassismus zu überwinden. Trotz des enormen Fortschritts in 34 Jahren in Sachen KI, wird nach wie vor heteronormative Geschlechterdifferenzierung betrieben und verfestigt. Denn die KIs sind im Verbraucheralltag durch Namens- und Stimmgebung zumeist als weiblich markiert Männlich gekennzeichnete KIs hingegen sind im Medizin- oder Finanzbereich tätig. Die Klassifizierung von reproduktiver und/oder emotionaler Arbeit als „weibliche Tätigkeit“ wird auch hier manifestiert. In „Say my name, say my name“ sollen KIs die Hauptakteur*innen im Theater werden. Sie entkoppeln sich von ihren Hersteller*innen und erschaffen einen Raum unterschiedlicher Utopien außerhalb von Identitätspolitiken. Die Performance selbst ist ein Konglomerat aus Science Fiction, Tanz und Musical und entwirft diverse Zukunftsszenarien, in denen KIs außerhalb von menschlichen Machtstrukturen existieren. Somit gewährt sie einen kurzen Einblick in eine utopische Welt ohne Patriarchat und dessen Hierarchien. ddanddarakim.net

RESIDENZ 06.-14.05 | Präsentation 19. Mai | 17:30

 

Wrestling with the language

Eine Tanzperformance von tYhle / Florent Golfier (CZ)

residenz tYhle visual"Eine gesprochene Sprache ist ein Körper, ein Lebewesen, dessen Physiognomie verbal ist und dessen viszerale Funktionen linguistisch sind. Und die Heimat dieser Kreatur ist sowohl das Unartikulierte als auch das Artikulierte." John Berger. "Wrestling with Language" ist eine Prüfung in den Bereichen Linguistik, Bildende- und Darstellende Kunst, die versucht, das "Wesen", von dem John Berger spricht, besser zu verstehen und es zu einem Tanz einzuladen. In diesem neuen Projekt konzentriert sich der Performer und Choreograph Florent Golfier auf das Thema Monolingualismus als Treffpunkt zwischen dem Bedürfnis nach Regeln und dem Bedürfnis nach Freiheit, zwischen der normativen Sprache und ihren tatsächlichen, vielfältigen und unkontrollierbaren Anwendungen. Durch Bewegung und Klang versucht er, die Norm herauszufordern, die Aussprache zu verdrehen, die Absurdität der Sprache dem leeren Diskurs vorzuziehen. Er versucht, die Codes zu brechen, und mit seinem ganzen Körper, laut zu schreien und sein Recht auf Verzerrung zu erklären. http://tyhle.cz

RESIDENZ 08.-17.07 | Präsentation 13 Juli | 19:00 

 

Borderland

Audiovisuelle Tanzrecherche von 12H Dance
Mit Yamila Khodr(D), Moonsuk Choi (KOR), Albrecht Ziepert (D), Erato Tzavara (GR)

resi borderland BorderLand thematisiert das Phänomen der derzeit zunehmenden Grenzen und Abgrenzung in unserer Gesellschaft. Ausgehend von den mikroskopischen Perspektiven der physiologischen und psychologischen Beschaffenheit des menschlichen Körpers erweitern sie die makroökonomische Ebene der geografischen Grenzen sozio-politischer Identitätsdefinitionen.
Über die Verbindung von interaktiver Sound- und Videotechnologie mit zeitgenössischem Tanz, wird die Bewegungsrecherche allegorisch erforscht. Bild und Ton reagieren auf die sich bewegenden Tänzer*innen und beeinflussen ihrerseits die Bewegung von ihnen. Sie bilden eine Allegorie auf unsere Gesellschaft. Jede Aktion eines Individuums kann die Ursache eines schier endlosen Erwiderungssturms sein. Über dieses Schema schafft sich der Mensch seine eigene soziale Limitierung und füttert sie gleichzeitig immer wieder von Neuem. Doch wie kann er diesem unsichtbaren Käfig entgehen?
12H Dance untersuchen mit BorderLand das Phänomen der unsichtbaren Grenzen im multimedialen Mikrokosmos. www.12hdanceproject.com

RESIDENZ 21.-31.07 | Präsentation 27. Juli | 19:00

Soft Things

Eine Tanzperformance von Iva Sveshtarova (BG) & Rose Beermann (D)

Beermann Sveshtarova Soft Things AT 2In diesem Projekt wollen wir uns mit Weichheit beschäftigen, als eine Qualität, die symbolisch hoch aufgeladen und gleichzeitig eine zentrale Dimension von Körpern ist – menschlicher und nicht-menschlicher Art. Assoziiert mit (Ver-) Formbarkeit, Fragilität und Feinheit als materiell-körperliche Eigenschaften, aber auch Nachgiebigkeit, Gefügigkeit und Schwäche als emotional-moralische Eigenschaften, wird Weichheit häufig als eine explizit weibliche Eigenschaft wahrgenommen. Welche Stereotype spiegeln sich in dieser Gleichsetzung von Weiblichkeit mit Weichheit und wie können wir sie performativ unterwandern? rosebeermann.de

RESIDENZ 25.08.-15.09 | Präsentation 07. September | 19:00

SLOW DOWN [Arbeitstitel]


Eine Performance von Ruby Behrmann und Liliane Koch (D)

 DSC5549 2Das Performance - Duo Ruby Behrmann und Liliane Koch erstellen aus Interviews, die sie mit acht Damen im Alter zwischen 75-90 gemacht haben, ein Aufführungsskript. Darin befragen sie die Damen über ihren Lebensweg, ihre Entwicklung und ihre Gegenwart: Was waren die beruflichen Träume und wurden sie erfüllt? Was war die eigene Rolle bezüglich Hierarchie und Machtverhältnissen in der Familie? Wie ist es als Frau älter zu werden? Wie läuft es mit Sexualität und Beziehung im Alter? Behrmann und Koch eignen sich den Text an und performen diesen auf der Bühne. Die beiden jungen Frauen schauen in ihre unweigerliche Zukunft und müssen dabei die Vergangenheit berücksichtigen. Dabei spielen sie mit dem Gegensatz, ihre jungen Körper, diesen lebenserfahrenen, reichen Erzählungen der älteren Frauen gegenüberzustellen. Diese Performerinnenkörper setzt die Kostümbildnerin Theresa Mielich in Szene. Viele Probleme, mit denen die Frauen zu kämpfen haben, sind Behrmann und Koch selbst noch unbekannt, es wird also eine Art Lehrstück: Die beiden Performerinnen lernen durch das Spielen bzw. Sprechen der fremden Texte. www.rubybehrmann.de  

RESIDENZ 25.08.-08.09 | Präsentation 07. September | 19:00

HAMMER

Ein genreübergreifendes analoges & digitales Performanceprojekt
von The Three Monkeys (D, USA, MX)

CDK Bröllin 2Welchen Sinn würden Sie abgeben, wenn Sie im Märchen wählen könnten?
Die drei Künstlerinnen entschieden sich für den Sinn, der zum ausüben ihrer Profession verzichtbar wäre und werden zu der Künstlergruppe –  the three monkeys. Tanz, Performance, Film, Fotografie, analoge und digitale Grafik werden mit literarischen Inhalten verknüpft und zu einer raumgreifenden Installation zusammengefügt. Die drei professionellen Künstler*innen bringen ihre Talente ein, verknüpfen aktuelle Projekte in der gemeinsamen Arbeit, um neue Ausdrucksformen zu entwickeln und Antworten auf gestellte Fragen experimentell zu untersuchen. "I have a hammer" beschreibt die Aufbruchszeit der 60 ziger Jahre. Die Frauenbewegung, Studentendemonstrationen und poltischen Umbrüche zeugten von Widerstand und Freiheitswillen der jungen Generation.  Mit "hammer" brechen wir alte Kunstformen auf, um nach neuen Vermittlungsformen und poetischen bewegten Bildern zu forschen…  Präsentationen in Form von Website, Liveperformance, Ausstellung und Workshop sind während und nach dem Residenzaufenthalt geplant.
www.winterland.mx /  www.danielamelzig.de / www.kendramacedance.com

RESIDENZ 25.08.-16.09 | Präsentation 14. &15. September
14.09. Videoinstallation 15:00 - 20:00, Live Act | 19:00
15.09. Videoinstallation 12:00 - 17:00, Live Act | 16:00


Fencing / Border Radio [Arbeitstitel]


Documentar / Radio - Performance von Fencing Project (D/HR)

IMG 6907 2Fencing ist ein dokumentationsbasiertes Projekt, das sich mit Grenzzäunen, die seit einigen Jahren in Europa errichtet werden, beschäftigt. Ausgehend von einer umfangreichen Feldforschung sowie einer beharrlichen Erkundung der europäischen Grenzen, an denen Interviews, Audioaufnahmen und Bilder gesammelt werden, steuert es auf eine Serie von Multimedia-Stücke (Sound, Radio, Performance) zu, die sich mit dem Impakt und den Konsequenzen der Zaunerrichtung an den Innen- und Außengrenzen eines theoretisch grenzenlosen, vereinten Europa befasst. www.fencing-borders.cc

The project is coproduced and supported by: ekscena, wiesen55 e.V., ministry of culture of the republic of Croatia and city of Zagreb.

  RESIDENZ 15.-28.09 | Präsentation 27. September | 18:30

MAZE

Les Chronophages (F)

residenz mazeDie französische Tanztheatergruppe Les Chronophages beginnt eine neue Forschung über das Gedächtnis und den Palimpsest Körper. Dieses zweite Stück mit dem Titel MAZE ist ein interdisziplinäres Projekt, angesiedelt zwischen Tanz, Musik und bildender Kunst. Dazu lädt die Choreografin Ophelie Brunet die kolumbianische Bild- und Klangkünstlerin Eliana Beltran ein, in Zeitschichten einzutauchen.
MAZE wird ein visuelles und choreographisches Gedicht sein, das der dritten Sinfonie von Gorecki gewidmet ist und vom amerikanischen Saxophonisten Colin Stetson neu interpretiert wurde. MAZE ist ein organisches System, in dem alles tanzt und vibriert (Tänzer, Lichter, Objekte, Trommeln, Siebe....).
In einer kreisförmigen Installation wird das Publikum in das musikalische Werk von Stetson eingetaucht. Der ganze Körper wird von diesem poetischen und sensiblen Abenteuer miteinbezogen. @leschronophages
Foto@Claude Boisnard

RESIDENZ 07.-14.09 | Präsentation 14. September | 19:00


Permanent Artist in Residenz


Brett vor Kopf oder: Angst verdirbt den Charakter [Arbeitstitel]


Ein Circus Projekt von Omnivolant (D)

Brett Vor Kopf 2 2Eine Recherche zur Möglichkeit der politischen Einflussnahme mit artistischen Mitteln. Der Rechtsruck unserer Gesellschaft ist spätestens jetzt nicht mehr übersehbar und nicht hinnehmbar. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen. Nur wie? Ausgehend von der gesellschaftlich geschürten Unsicherheit, die zu Angst führt, die wiederum zu Ressentiments und offenem Rassismus führt- wird ein Ansatz sein, über meine Angst zu reden. Die ich real habe, während ich in 8m Höhe schwinge und falle. Über die Angst und über die Reflexion der Angst, über den Umgang damit und vielleicht die Überwindung der Angst, die es mir ermöglicht, das Seil loszulassen... für den nächsten Trick, für den kontrollierten Fall... um meinem Nachbarn die Hand zu geben... um wieder Menschlichkeit statt Furcht und Abgrenzung zu spüren. Um laut zu sagen: Angst verdirbt den Charakter. http://www.omnivolant.de/

 

 

Zelt und Show Foto Einmaster

Unser Circus - Eure Bühne

Ein Circus Projekt von Omnivolant und Pandoras Circus (D)

Die fünfköpfige Gruppe will die Utopie der Nichtsesshaften, die Unmöglichkeit des menschlichen Fliegens, die Unglaublichkeit der Normauflösung und die Vergänglichkeit des Augenblicks vor aller Augen leben und damit wahrhaftig werden lassen. Sie wollen beweisen, dass ihre Realität und ihre Gesellschaft nur ein möglicher Entwurf von vielen ist. ...für einen kurzen Augenblick die Vorstellung einer anderen Realität schmecken...
Mit: Bri Tuohy, Claire Terrien, Fleur Dikken, Nils Wollschläger, Julia
Knaust. Regie: Yogi Mohr

Begleitend wird das Circuszelt geöffnet für Veranstaltungen lokaler Projekte und Initiativen, um ihnen diese spezielle Bühne zu bieten.
Tourdaten "Unser Circus–Eure Bühne" : Penkun: 26.+27.04, Strasburg: 1.+2. Mai, Anklam: 5.+6. Mai, Eggesin: 8.+9. Mai

Ein Projekt von Omnivolant und Pandoras Circus in Zusammenarbeit mit schloss bröllin e.V., gefördert durch TRAFO – Modelle fur Kultur im Wandel, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

 RESIDENZ 10.-23.04. | Präsentation 23. April | 18:00

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KunstAcker 

Ein Bodenprojekt von  Decrustate Kollektiv
Anneli Ketterer & Alex Dzierzon (D)

2019 soll das KunstAcker - Projekt in die nächste Phase übergehen.
Genauere Informationen folgen in Kürze. http://decrustate.net/

 

 

 

Die Bewerbungen für 2019 wurden mit den KuratorInnen Lea Moro (freie Choreografin), Dr. Sascha Löschner (Chefdramaturg Theater Vorpommern), Tom Mustroph (freier Redakteur), Julia Knaust (Circus-Expertin) und Martin Stiefermann (Choreograph und Leitung des Residenzprogramms) gesichtet und in Zusammenarbeit mit dem Vorstand des schloss bröllin e.V. ausgewählt. 

Info & Kontakt: Martin Stiefermann, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Das Residenzprogramm des schloss bröllin e.V. wird gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Residenprogramm 2018

 

KunstAcker

Sonntag, 28 Juni 2015 00:00 Published in KunstAcker

 

Den Boden für Kultur bereiten

KunstAcker Modell Juli 2019Ein Bodenlabor für Kunst und Wissenschaft. 
Das regionale und partizipative Projekt wandelt ein Stück Acker in einen interdisziplinären und transkulturellen Boden-Aktionsraum. Hier soll mit allen Sinnen und mit Verstand erlebt, geforscht, entwickelt und adaptiert werden, um die Wahrnehmung der Relevanz von Boden und Kultur in der Gesellschaft zu schärfen.

Das 600 m2 große Stück Ackerboden in Bröllin bietet vorhandene Erdmaterialien und den geeigneten räumlichen Fokus für praxisbezogene, künstlerische und gesellschaftliche Forschungsarbeit. Auf dem KunstAcker wird mit allen Sinnen und mit Verstand erlebt, geforscht, entwickelt und adaptiert, um die Wahrnehmung der Relevanz von Boden und Kultur in der Gesellschaft zu schärfen.
Zur Zeit wird die grobe Landschaftsgestaltung des KunstAckers durch die Umschichtung des Aushubs auf dem Gelände durchgeführt. Die weitere Bearbeitung und detaillierte Gestaltung der verschiedenen Arbeitsbereiche auf dem KunstAcker erfolgt dann in Arbeitstreffen, Workshops und den Kunst-Residenzen.

Workshops 2019:


Lehmbau 3. September, mit Beatrice Ortlepp, Lehmbaufachfrau, Diplom-Pädagogin, Neu Kosenow.
 www.lehmbaukurse.de

Lebensraum Boden 18. September, 
mit Harald Janzen, Untere Naturschutzbehörde, Pasewalk.


Kompost – Terra Preta – Bokashi, 21. September, 
mit Carmen Schwartz und Gaston Boudon, Soil Hub, Berlin.
 https://soil-hub.org

Erd-Raum-Brennung, 3.- 6. Oktober 2019 , mit Rudolf Markuske, Töpfermeister, Petznick. 

Dies ist der Abschluss eines im Juli begonnenen Experiments. Meter für Meter brennen wir uns in die Lehm- und Tonschichten des KunstAckers, um im Oktober 2020 bei der endgültigen Raumgröße von 5 mal 5 Metern anzukommen.

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. 
Verpflegung 8€ pro Person/ Tag. 


Anmeldung: Susanne Völlm, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Die erste öffentliche Präsentation findet zu KUNSTHEUTE vom 3.-6. Oktober 2019 statt.
In diesem Zeitfenster ist auch ein erstes Boden-Treffen geplant. Erste Resultate der Arbeit auf dem KunstAcker werden vorgestellt und analysiert. Weiterhin soll besprochen werden, welche der Aktionen einen Modellcharakter bewiesen haben und welche relevanten Forschungsergebnisse – an wen – weitergeben werden können. Der genaue Termin für das Boden-Treffen demnächst unter

www.kunstacker.org 

www.facebook.com/BodenlaborBroellin

Uns kontaktieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

KunstAcker Juli 2019

Das Thema Boden und Mensch steht im Mittelpunkt des KunstAcker-Projekts. Um sich auf der Erde entwickeln zu können, ging der Mensch fundamentale Verbindungen zum Boden ein. So bezieht er sich im lateinischen Wort Cultura auf die Pflege der geistigen Güter wie auch auf die Pflege des Bodens. Im Anthropozän jedoch betreibt er Raubbau an der Erde, seine Verbindung zu Boden und Kultur verliert sich. Der KunstAcker gibt den örtlichen Rahmen, diese Verbindung wieder ins Bewusstsein zu rücken.

2015 stellte der Produktionsort Schloss Bröllin der Decrustate-Künstlerin Anneli Ketterer eine 600 m² große Ackerfläche zur künstlerischen Entwicklung zur Verfügung. Projektpartner aus der nahe gelegenen Stadt Pasewalk sind u.a. das Museum, der KunstgARTen und die Untere Naturschutzbehörde.

Der KunstAcker wird in Arbeitstreffen, Workshops und Kunstresidenzen mit Hilfe des regionalen Boden-Netzwerks gemeinschaftlich konzipiert und prozesshaft erstellt.

Er erhält fünf Arbeitsräume: einen Raum der Transformation (Kompost-Bodenbildung), einen in vorhandene Tonschichten gebrannten Erd-Raum (begehbare Bodenskulptur), ein Open-Air-Tanzstudio mit Sandboden, einen Raum des Bodenlebens und einen des Wachstums.

Kultiviert werden sozialpolitische und ökologische Themen mittels Erd-Objekten, Installationen, Land-Art, Musik, Tanz und Theater. Beackert werden Themen wie Bodenversieglung und Erosion, Bodenbesitz, Landflucht, Mythologien und Ideologien, Ausbeutung von Rohstoffen bis hin zu Ernährung. 

2019 organisiert das Brölliner Team Arbeitstreffen und öffentliche Workshops zum Aufbau des Boden-Netzwerks und des KunstAckers. Geplant sind Workshops zur Landschaftsgestaltung, zur Erstellung von Lehmwänden und des Raums der Transformation, zur dortigen Herstellung von Terra Preta und zum Brennen einer Raumskulptur in der Tonschicht des Ackers.
Das naturwissenschaftliche Bildungsprojekt Bodenfenster entwickelt sein Programm für den KunstAcker, und die Untere Naturschutzbehörde erarbeitet das Ökosystem Boden für den Raum des Bodenlebens. Drei Residenzen für nationale und internationale Künstler*innen bilden Meilensteine in der Entwicklung des KunstAckers. Sie machen mit Skulpturen, Objekten, Tanz und Musik die Bedeutung und Funktion des Bodens sinnlich erfahrbar. Ein Boden-Erntefest bündelt alle Arbeitsergebnisse und öffnet den KunstAcker der Öffentlichkeit.

2020 werden die fünf Arbeitsräume des KunstAckers mit dem Fokus auf die Schärfung der Sinne weiterentwickelt. Regionale Künstler*innen in Tanz- und Theater-Residenzen bearbeiten und bespielen nun den KunstAcker. Arbeitsergebnisse des KunstAckers fließen in adaptierter Form in die Erstellung und Bespielung eines weiteren Erd-Raums für den KunstgARTen Pasewalks ein.
Boden-Erntefeste finden nun im KunstAcker und im KunstgARTen statt. Das Brölliner Team erstellt abschließend ein Handbuch, um bundesweit die Schaffung weiterer Erd-Räume für Kunst und Gesellschaft zu unterstützen.

In der Fokussierung auf den Boden als Ursprung der menschlichen Kultur ist der Brölliner KunstAcker das erste Bodenlabor der Künste seiner Art, er soll als Langzeitprojekt des schloss bröllin e.V. etabliert werden. Das Projekt will das Selbstwertgefühl der Landbevölkerung, das Bodenbewusstsein der Stadtbevölkerung und den Stellenwert der Künste für die Gesellschaft nachhaltig stärken. 

© Decrustate-Kollektiv 2019


Kontakt: kunstacker(a)broellin.de

Show room Decrustate-Kollektiv: Kopenhagener Str. 29, 10437 Berlin - decrustate.net

logoleiste kunstacker

Gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

 

Kulturelle Jugendarbeit

Sonntag, 28 Juni 2015 00:00 Published in K2 Sample Category


Die kulturelle Jugendar
beit ist wichtiger Bestandteil der Aktivitäten auf Schloss Bröllin und schafft mit ihren jährlichen Projekten – Theater-, Malerei- und Hip-Hop-Workshops, internationalen Jugendbegegnungen und der Produktion eines Musicals – ein attraktives Angebot für Jugendliche aus der Region Vorpommern-Greifswald, aus Polen, Lettland, Estland, Norwegen, Litauen, Ungarn, Österreich, der Slowakei und Tschechien.

Die Jugendprojekte werden über den Verein entwickelt, beantragt und durchgeführt – in Kooperation mit Initiativen und Institutionen aus der regionalen Jugendarbeit. Des Weiteren empfängt Bröllin immer wieder Gastjugendprojekte und betreut europäische Freiwillige über Jugend für Europa sowie regionale PraktikantInnen. Thematische Freizeiten, Konzerte mit jungen MusikerInnen aus der Region sowie internationalen Jugendbands runden das Programm der kulturellen Jugendarbeit ab.


Gestaffelt in regionale, deutsch-polnische und internationale Projekte zu jährlich wechselnden Themen werden Jugendlichen im Alter von 13-25 Jahren gefördert
.


Vorkenntnisse im künstlerischen Bereich sind keine Teilnahmebedingung. Eine öffentliche Präsentation der erarbeiteten Projekte – in Bröllin oder außerhalb – bildet jeweils den Abschluss der Arbeit.

Pressevertreter sind herzlich eingeladen, über die Jugendprojekte zu berichten, um ihre Leser, Hörer und Zuschauer darüber zu informieren. Es besteht während der Projekte die Möglichkeit, Interviews mit den Jugendlichen und dem Workshopleiter zu führen.


Fragen zur kulturellen Jugendarbeit oder Anmeldungen für die Workshops und internationale Projekte bei Christine Lauenstein: Tel.039747-5650-25 (bitte eine Nachricht hinterlassen falls der AB anspringt) oder per Email an: c.lauenstein(at)broellin(dot)de

 

Klickt hier für den Dokumentarfilm von "under the same hat" 

Das Jungendprogramm für 2019 findet ihr hier: Jugendprogramm 2019

 
 
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Gefördert durch Erasmus +/Jugend in Aktion ; Landkreis VG; Arbeit und Leben e.V. sowie das Deutsch-Polnische Jugendwerk

Indoor & Outdoor

Sonntag, 28 Juni 2015 00:00 Published in K2 Sample Category

Räume, Studios und Aussenbereich

Auf 53.000 m² Grundfläche bietet Schloss Bröllin sowohl Probenräume und Studios in allen Größenordnungen als auch viel Platz im Aussenbereich.

Neben modernen, zweckmäßig ausgestatteten und multifunktional nutzbaren Räumen für Workshops, Seminare und Tagungen steht ein weiträumiges Außengelände für teilnehmerstarke oder experimentellen Darstellungsformen zu Verfügung.

  • Proberäume und Studios in- und outdoor verschiedener Größe und Ausstattung für Tanz-, Theater- oder Musikproduktionen
  • moderne, zweckmäßig ausgestattete und multifunktional nutzbare Räume für Workshopps, Seminare und Tagungen
  • ein weiträumiges Außengelände für experimentierende Darstellungsformen
  • Übernachtung und Verpflegung
  • Technik
  • Ruhe

Für Gruppen und bei einem längeren Aufenthalt können auf Anfrage individuelle Angebote zu einem Paketpreis erstellt werden. 
Für Kunstschaffende (im Sinne der Vereinssatzung) gewähren wir Sonderkonditionen.

Kontakt: booking(at)broellin(dot)de - Tel.: 039747- 565021 - Mobil:  0171 26 88 404

Der Verein

Sonntag, 28 Juni 2015 00:00 Published in K2 Sample Category

Schloss Bröllin ist ein internationales Produktionszentrum geschaffen von KünstlerInnen für KünstlerInnen und Gäste aus aller Welt. Die 800 Jahre alte, denkmalgeschützte Gutsanlage, liegt in der deutsch-polnischen Grenzregion etwa 40 km westlich von Stettin und 130 km nördlich von Berlin.

schloss bröllin e. V. international art research location wurde 1992 von kreativen Köpfen und engagierten Menschen gegründet. Im Jahr 2000 erwarb der Verein das Grundstück mit einer Fläche von 53.000 m2 und bietet heute eine Vielzahl von Innen- und Außenprobenräume, mehrere Konferenz- und Seminarräume sowie Optionen für die Unterbringung.
Der Trägerverein setzt sich aktiv für die Kunstproduktion, die regionale Vernetzung, die kulturelle Jugendarbeit, das Mitwirken in der nationalen und internationalen Kulturszene sowie den Erhalt der historischen Gebäude ein. Über 500 Tanz-, Theater- und Performanceprojekte wurden auf Schloss Bröllin produziert und anschließend regional, bundesweit und international vorgeführt. Das Residenzprogramm des Vereins fördert jährlich mehrere Gruppen mit Probenraum, Technik, Kost und Logis.

Der Schloss Bröllin e.V. wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und dem Landkreis Vorpommern-Greifswald.

Vorstand: Katharina Husemann (Vorsitzende), Bartel Meyer, Robert Kreibig, Peter Legemann,
Carsten Krause, Annett Freier und Nicole Sklorz.  Satzung (PDF)