MILLER DE NOBILI
There was still time / Urban Dance Theatre

DRESDEN

Foto: Patrick Schwarz

„There Was Still Time“ ist ein abendfüllendes Duo und eine zeitgenössische Tanztheaterproduktion, inspiriert von Samuel Becketts „Warten auf Godot“. Das Stück erforscht das Konzept des Existenzialismus und seine Bedeutung in der heutigen Gesellschaft. Durch eine Kombination aus Breaking, urbanem und zeitgenössischem Tanz sowie Schauspieltechniken verkörpern die Tänzer Nam Tran Xuan und Alessandro Ottaviani die zentrale Thematik des Wartens in einem modernen Kontext. Sie reflektieren damit auf die Komplexität heutigen Lebens, die Illusion des Wandels und die fortwährende Hoffnung. Das Duo schafft eine abendfüllende Kreation, die auf die tiefen existenziellen Fragen der Menschheit eingeht und dabei kulturelle und gesellschaftliche Grenzen überwindet. Die Produktion zielt nicht darauf ab, diese Themen und Problemstellungen zu erklären oder bloß darzustellen, sondern will vielmehr eine emotionale Resonanz beim Publikum auslösen – diesem das Gefühl geben von diesem berührt (und also auch betroffen) zu sein – und zugleich den essenziellen Wert von Freundschaft und Gemeinschaft in der Suche nach dem Sinn des Lebens zu betonen. In Zeiten neoliberaler Selbstverwirklichungspraktiken und neo-spiritueller subjektiver Selbstoptimierung, die den Wert von Leben nur noch nach dessen Produktivität und Stil bemisst, will „There Was Still Time“ fragen, was es an tieferliegendem Gemeinsamen gibt, und inwiefern wir die Problematiken unserer Zeit vielleicht nur gemeinsam lösen können.

„There Was Still Time“ is a full-length duo and contemporary dance theatre production inspired by Samuel Beckett’s „Waiting for Godot“. The piece explores the concept of existentialism and its relevance in today’s society. Through a combination of breaking, urban and contemporary dance, and acting techniques, dancers Nam Tran Xuan and Alessandro Ottaviani embody the central theme of waiting in a modern context. They reflect on the complexity of contemporary life, the illusion of change and the perpetual hope. The duo will create a full-length work that addresses the deep existential questions of humanity and transcends cultural and social boundaries. The production does not aim to explain or merely present these issues and problems, but rather to trigger an emotional response in the audience – to make them feel touched (and therefore also affected) by them – while emphasising the essential value of friendship and community in the search for the meaning of life. In times of neo-liberal self-fulfilment practices and neo-spiritual subjective self-optimisation, which only measure the value of life by its productivity and style, „There Was Still Time“ wants to ask what there is in common that lies deeper, and to what extent we can perhaps only solve the problems of our time together.

Der Termin des öffentlichen Showing geben wir in Kürze bekannt!

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